Technisch versiert?

Crowdfunding

Sie gründen im Team und bringen technisches Know-How mit? Dann könnte der Markt der Crowdfunding Plattformen für Sie interessant sein.

Chancen

Wachstumsmarkt

 Crowdfunding ist ein relativ junges Phänomen, das eng mit dem Aufstieg des Internets verzahnt ist. Der Grundgedanke ist folgender: Es gibt ein Projekt für das Kapital eingesammelt werden soll. Der klassische Weg an Geld zu kommen wäre entweder ein Bankdarlehen zu beantragen, eine Anleihe zu begeben oder ggf. sogar eine Aktiengesellschaft zu gründen und Eigenmittel durch die Ausgabe neuer Aktien zu generieren. 

Eine Aktiengesellschaft zu gründen oder auch nur selbst Anleihen zu emittieren kommt für 90% aller Projekte nicht in Frage, da die hierfür erforderlichen Volumina nicht erreicht werden und diese Formen der Finanzierung auch sehr kostspielig sind. 

Bankdarlehen hingegen sind oftmals nur schwer zu bekommen. Sie gehen in aller Regel mit hohen Auflagen und zu stellenden Sicherheiten (z.B. Privatbürgschaft des Geschäftsführers) einher. Außerdem sind Banken sehr risikoavers gegenüber innovativen Projekten. 

Beim Crowdinvesting wird das benötigte Kapital von vielen einzelnen Privatleuten eingesammelt. Diese können sich in aller Regel transparent im Internet über das Investitionsvorhaben informieren und investieren dann einen kleinen Betrag in das favorisierte Projekt. Der ideale Crowdanleger ist in mehrere Projekte investiert, sodass ein einzelner Ausfall zu verkraften wäre. Ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche Crowdfunding Kampagne ist die Finanzierung des „Stromberg“ Films.

Scrollen Sie weiter, wenn Sie wissen möchten wie Crowdinvesting im Detail funktioniert.

 

 

 

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Wachstum in 2017 ggü. dem Vorjahr

Pionierarbeit

Die obenstehende Zahl ist dem Crowdinvest Marktreport 2017 entnommen. Die Experten taxieren den Gesamtmarkt der Crowdfinanzierungen in 2017 auf 200 Mil. €

Ich gehe davon aus, dass das Marktpotential in etwa das Zehnfache beträgt. Damit ist der Markt erst zu gut 10% verteilt. 

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Marktausschöpfung

Details

Crowdfunding v Crowdinvesting

Crowdfunding

Beim Crowdfunding werden in aller Regel qualifizierte Nachrangdarlehen vergeben. Das gängige Modell ist, Kreditgeber und Kreditnehmer über eine Plattform, die als Dritter zwischengeschaltet ist, zueinander finden. Die Nachrangdarlehen fallen, sofern bestimmte Bedingungen  (wie z.B. das Unterschreiten der 1000€ Grenze pro einzelnem Anleger) erfüllt sind, unter die Ausnahme für Schwarmfinanzierungen nach § 2a VermAnlG und profitieren von diversen Erleichterungen (z.B. keine Prospektpflicht, sondern lediglich ein Vermögensanlagen-Informationsblatt). Zum Vermitteln dieser Nachrangdarlehen ist theoretisch lediglich eine einfach zu erwerbende 34f Lizenz erforderlich. 

Fallstricke lauern jedoch auch hier. Die Grenze zur Prospektpflicht ist fließend; diverse Erlaubnistatbestände nach KAGB oder KWG können ausgelöst werden; dazu kommen mögliche Pflichten nach WpHG. Hier ist die Einbeziehung eines Fachanwalts für Kapitalmarktrecht durchaus sinnvoll. Wir helfen gerne mit entsprechenden Empfehlungen aus unserem Netzwerk weiter.

 

Crowdinvesting

Während Crowdfunding eher das klassische Bankdarlehen ersetzt, zielt Crowdinvesting darauf ab die Anleger an den Gewinnen zu beteiligen. Beim Crowdinvesting wird tendenziell eher Eigenkapital generiert. Dies kann in der Praxis in Form einer stillen Beteiligung, eines Genussrechts oder eines partiarischen Darlehens erfolgen. 

Die Umsetzung gestaltet sich hier jedoch eher schwierig und die regulatorischen Hürden liegen tendenziell höher als beim Crowdinvesting. Auch sind die meisten Privatanleger erfahrungsgemäß eher weniger gewillt in ein Projekt zu investieren, das keine ex-ante Renditeberechnung zulässt.

Wir würden von Crowdinvesting eher abraten und führen es hier nur der Vollständigkeit halber auf.

Zitat

„Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.“

Laozi

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